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Zur Geschichte Gräfenhainichens

Historische Bilderchronik Gräfenhainichen

1200

Urkundliche Ersterwähnung einzelner Orte der Stadt

1291

Ersterwähnung des Schlosses (Gräfenhainichen)

1362

Die Stadt erhält den Namen "Albrechtshayn" oder "Grafenalbrechtshayn"

1400

Der Mühlbach wird durch einen künstlichen Graben in die Stadt verlegt

1448

Die Verteidigungsanlagen der Stadt werden erneuert und die Stadtmauer mit Wällen und Gräben und der Oberstadtturm werden errichtet

1454

Wiederbestätigung der Stadtrechte

1531

Die Kirche bekennt sich zum lutherisch, evangelischen Glauben

1532

Die erste Schule wird gegründet

1541

Mescheide brannte völlig ab

1543

Martin Luther setzt sich für die Wiederbesetzung der Pfarrstelle ein

1607

Paul Gerhardt wird geboren

1610

Die Pest fordert viele Opfer

1637

Die Schweden vernichteten die Stadt fast vollständig

1642

Die Pest entvölkert die Stadt

1775

Der Siebenjährige Krieg lässt die Stadt wieder verarmen

1807

Große Hungersnot im Land

1812

Der Gelehrte und Entdecker des Planeten Neptun Johann Gottfried Galle wurde im Pabsthaus bei Gräfenhainichen geboren

1813

Mannschaften und Fuhrwerke müssen für Napoleon zum Wittenberger Festungsausbau

1815

Gräfenhainichen kommt von Sachsen zu Preußen

1815

Die Stadt wird zum Amt mit den Amtsdörfern Goltewitz, Jüdenberg, Zschiesewitz, Gremmin, Zschornewitz, Gröbern und Mescheide und den 15 Wassermühlen

1820

Die Provinzialchaussee Berlin-Wittenberg-Bitterfeld-Halle wird gebaut

1822

Erste Postdienststelle wird im Gasthof "Zur guten Quelle" als Postkutschenstation eingerichtet

1844

Die Paul-Gerhardt-Kapelle wird eingeweiht

1845

Armenschule wird eingeführt

1859

Die Eisenbahnstrecke Wittenberg-Bitterfeld wird in Betrieb genommen

1862

Der spätere NS Reichspostminister Wilhelm Ohnesorge wird am Markt geboren

1863

Der Archäologe und Sprachwissenschaftler Hugo Winkler wird als Sohn des ersten Bahnmeisters geboren

1867

Die St. Marien Kirche wird in der heutigen Form erbaut

1867

Durch einrücken der Dragoner wird Gräfenhainichen Garnisonsstadt

1874

Gründung der ersten Druckerei

1890

Die erste Braunkohle wird im Tiefbau gefördert

1894

Das Krankenhaus der Stadt wird gebaut

1897

Das "Kaiserliche Postamt" wird eröffnet

1898

Die neue Schule wird gebaut

1908

Die Brikettfabrik "Barbara" wird aufgebaut

1909

Erster Badeteich bei der Vehsenmühle

1909

Sächsische Feindrahtwerke nehmen Betrieb auf

1909

Dampfmolkerei in der Bahnhofstraße geht in Betrieb

1910

Klaviaturfabrik wird in der Jösigkstraße gebaut

1910

Stadt kauft das alte Schloss

1911

Das Paul Gerhardt-Denkmal wird am Paul-Gerhardt-Haus aufgestellt

1913

Einweihung der Turnhalle

1926

Die "Chemische Fabrik Stoltzenberg" wird gebaut

1927

Der Wasserturm wird gebaut und die Stadt erhält Wasserleitung und Kanalisation

1927

Der Sportplatz wird eingeweiht

1930

Verkauf des städtischen Gas- und Elektrizitätswerkes

1932

NSDAP gewinnt erstmals Wahlen in der Stadt

1933

Auf dem Gelände der "Chemischen" wird ein faschistisches Konzentrationslager eingerichtet

1934

Auflösung des KZ, Häftlinge kommen in das KZ Lichtenburg, Prettin

1939

Neuaufschluss des Barbarafeldes beginnt mit Verlegung der Bachläufe

1941

Die Mühlen am Breitewitzer Bach und am Furthmühlengraben stellen den Betrieb einn

1944

Die ZW wird als "Zentralwerkstatt Golpa" in Betrieb genommen

1945

Domäne Strohwalde und Schule werden Reservelazarett und eine Volkssturmabteilung wird aufgestellt

1945

Nach den Amerikanern besetzt die Sowjetarmee die Stadt

1945

Aktenarchiv des Rathauses wird geplündert

1945

Durch die Flüchtlinge befinden sich zeitweise 20 Tausend Menschen in der Stadt

1948

Die größte Druckerei wird zum VEB "Werkdruck"

1949

Freibad Vehsenmühle wird eröffnet

1950

Mescheide wird Ortsteil der Stadt

1952

Gräfenhainichen wird Kreisstadt

1956

Der VEB "Werkdruck" wird der Akademie der Wissenschaften zu Berlin direkt unterstellt

1958

Beginn der Aufschlussarbeiten für den Tagebau "Golpa Nord"

1962

Windmühle mahlt zum letzten mal Mehl

1964

Beginn der Kohleförderung im Tagebau "Golpa Nord"

1981

Gremminer werden umgesiedelt und der Ort wird abgerissen

1982

Der Altar der Gremminer Kirche wird als zweiter Altar in der St. Marien Kirche aufgestellt

1983

Verlegung der Fernstraße 100

1985

Stadtmühle stellt Mahlbetrieb ein

1986

Erster Wohnblock am Poetenweg

1987

Erster Kohlenzug verlässt den Tagebau "Gröbern"

1987

Waldelefanten-Skelett wird im Tagebau "Gröbern" gefunden

1988

1628 mehrgeschossige Neubauwohnungen wurden bisher übergeben

1988

Gedenkstele für Juden von Bomsdorf wird übergeben

1989

Erster Wiederstand gegen Braunkohleabbau

1989

Bürger demonstrieren für Wende mit Schweigemarsch und Kundgebung auf dem Karl-Liebknecht-Platz

1990

Tagebau "Gröbern" wird vor F 107 gestoppt

1990

Ende der Verkippung und Beginn der Rekultivierung

1991

Einstellung der Kohleförderung im Tagebau "Golpa Nord"

1991

Zwei Bagger aus Gröbern fahren nach "Golpa Nord"

1993

Tagebau Gröbern stellt Betrieb ein, damit endet 150 jährige Bergbaugeschichte um Gräfenhainichen

1994

Gräfenhainichen verliert durch die Kreisgebietsreform den Status als Kreisstadt

1994

Nach 56 Jahren erhalten die jüdischen Opfer der Progromnacht von Bomsdorf einen Gedenkstein

1995

Ferropolis wird EXPO 2000 Standort

1995

Ferropolis die Stadt aus Eisen wird am 14. Dezember gegründet

1995

Übergabe der Hochgeschwindigkeitsstrecke der DB, alle Schranken wurden beseitigt

2001

Gremminer Straße wird durch neue Brücken am Gremminer See angeschlossen

2005

Blauwald GmbH kauft Gremminer- und Gröberner See

2011

Die Ortsteile Gräfenhainichen Jüdenberg, Möhlau, Schköna, Tornau und Zschornewitz bilden nun die Stadt Gräfenhainichen

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